Philosophie

Die Ökologische Musikproduktion. - und noch 'ne Philosophie!

Große Worte und noch mehr dahinter!

Manchmal glauben wir doch, wenn wir derartige Ausdrücke wie „ökologischer Anbau“ hören, dass irgendwelche „Spinner“ wieder die Welt neu definieren wollten. Das geht soweit, dass die zweifelhaften modernen „Errungenschaften“ wie Massentierhaltung, künstliche Geschmacksverstärkung, Kunstdünger, Kunstaromen usw. als althergebrachte „konventionelle“ Mittel verkaufen werden.

In Wahrheit steckt jedoch dahinter, dass viele der industriellen „Schmankerl“ die Produkte nicht verbessern, sondern zum großen Teil arg verschlechtern. Nicht nur der gute Geschmack bleibt dabei auf der Strecke, sondern oft auch die Gesundheit. Der wahre Grund für den zweifelhaften Erfolg dieser Produkte ist die geschickte Vermarktung und die „Verwurstung“ aller Lebensmittel mit den billigsten Geschmacks- Erzeugern: Zucker, Salz und Fett! Und dabei darf man nicht die Säuerungsmittel vergessen die eingesetzt werden, damit der ganze Zucker bloß nicht so süß schmeckt!

Beim „ökologischen Anbau“ wird alles so gemacht wird, wie es den natürlichen Gegebenheiten entspricht. Trotzdem bedient man sich moderner Hilfsmittel, der Acker wird natürlich auch mit modernem Gerät bearbeitet und nicht mit einem Holzpflug. Schließlich geht es hier nicht darum einer Nostalgie-Welle zu frönen, sondern um einen qualitativ hochwertigen, schonenden Umgang mit den Lebensmitteln. Mit dem Öko- Zeichen auf der Ware kann man wenigstens ziemlich sicher sein, dass die grundsätzlichen Spezifikationen eingehalten werden.

Die Musikproduktion kann man sehr gut mit der Zubereitung von Lebensmitteln vergleichen. Der übermäßige Einsatz von ungesunden Zutaten ist vielleicht so, wie wenn ein Musikproduzent magere Melodien mit fettem Hall billigster Geräte und digitalen Verzerrungs- Modellen als Musikproduktion verkauft, unter dem Motto: „die Leute werden das schon fressen!“

Zugegeben: Musikproduktion ist natürlich „von Hause aus“ ein Kunstprodukt und die Benutzung künstlich erzeugter Sounds ist durchaus legitim und je nach Musikrichtung auch wünschenswert. Somit ist eine Art Gütesiegel alá „Öko“ in der Musik gar nicht möglich.

Glücklicherweise ist ja auch anzunehmen, dass man von Musik, egal wie sie produziert wurde, nicht krank wird. Es gibt jedoch geschmackliche Grenzen und des Öfteren bekommt der Hörer durch deren Überschreitung diese berühmten „grünen Pickel …“.

Egal, wie man es Betrachtet, die gute Musikproduktion ist von sehr vielen Faktoren abhängig! Natürlich wissen wir alle, dass die Musik „vor den Mikrofonen“ gemacht wird. Alles dabei zu belassen wäre allerdings genau so irrsinnig, wie wenn man alleine mit dem berühmten Ausspruch „der Ball ist rund“ ein Fußballspiel gewinnen wollte.

Dass die Musiker, die zu uns kommen gute Musik machen setzen wir doch voraus, sonst würden sie wohl nicht Freizeit und Geldbeutel strapazieren, und den ganzen Aufwand in Kauf nehmen.

Die Musikalischen Ergüsse optimal einzufangen und weiter zu verarbeiten ist unser Metier. Und dazu setzen wir unser ganzes „know how“ und unsere solide Technik ein.

Zu der Aufnahmetechnik im Allgemeinen ist zu sagen, dass es auf jedes Glied in der Kette ankommt, damit am Ende ein wirklich fetter Sound dabei heraus kommt.

Es beginnt bei dem Instrument, die Raumakustik ist mit verantwortlich, die Mikrofone, die Vorverstärker, die Kabel, Kompressoren, Equalizer, Effektgeräte, AD- Wandler, DA- Wandler, Monitore, Regie- Akustik, DAW und PlugIns.

Die Summe aller Elemente gewährleistet den Erhalt der Qualität jedes einzelnen Signals. Die Anschaffung der richtigen Komponenten erfordert viel Aufmerksamkeit und hohe Anschaffungspreise.

Für die Erfüllung dieser Aufgaben steht unser Studiobetrieb.